Tips für besseres Tanzen
by Ed Foote

Halte die Hände mit deinen Nebenleuten.
Dies sollte unmittelbar nach Beendigung einer Figur gemacht werden. Es ermöglicht dir, die Formation zu erkennen, in der du bist (Line, Wave, usw.), wenn der nächste Call kommt.
Die Hände sollten sich eine halbe Sekunde nach Vollendung des Calls berühren.
Die fehlende Handverbindung nach einem Call führt oft zu schlampigen Lines oder Waves, durch die der Square vor oder während der Ausführung des nächsten Calls zusammenbricht.
Die Ellbogen müssen angewinkelt sein, wenn sich die Hände berühren.
Wenn die Arme ausgestreckt sind, um den Nebenmann anzufassen, ist der Square viel zu groß zum flüssigen Tanzen.

Wie Zusammenbrüche zu vermeiden sind.
Vertraue dem Caller.
Oft bleiben Tänzer abrupt stehen, wenn der Caller sie auffordert, etwas tu tun, und sie nicht verstehen warum. Vergiß, dich um das "warum" zu sorgen und mache einfach, was der Caller sagt. Die Ablehnung ein erteiltes Kommando auszuführen, läßt den Square zusammenbrechen.
Wenn der Caller einen Call bringt, den du noch nie gehört hast, gib nicht auf.
In den meisten Fällen wird dir der Caller sagen, wie diese Figur auszuführen ist, nachdem er den Namen gesagt hat, insbesondere, wenn sie nicht aus dem Mainstream- oder Plus-Programm ist. Auch wenn du einen Call noch nie gehört hast, gibt es keinen Grund, warum du ihn nicht tanzen können solltest, wenn dich der Caller hindurchführt und er nicht allzu schwierig ist.
Wenn du jemandem helfen willst, der nicht mehr weiter weiß, gib Handzeichen.
Eine sehr wirksame Art ist, auf den Platz zu zeigen, den er einnehmen sollte. Wenn du sprichst, besteht die Gefahr, daß du oder andere im Square den nächsten Call verpassen.
Laß dich nicht verunsichern.
Wenn du sicher bist, eine Figur korrekt ausgeführt zu haben, laß dich nicht durch jemanden veranlassen, die Position zu wechseln.
Erfahrenere Tanzpaare sollten sich im Square gegenüber stehen.
Wenn ein Square aus zwei erfahrenen und zwei unerfahrenen Paaren besteht, sollten sich die erfahrenen Paare gegenüberstehen. Dadurch hat jeder unerfahrene Tänzer einen erfahrenen Corner.
Behalte den Kopf oben.
Dadurch kannst du sehen, was vorgeht. Viele Tänzer tanzen mit gesenktem Blick und verlieren so den Kontakt zum Square als Einheit.
Halte den Square klein.
Handhaltung nach jeder Figur ist ein Weg, das zu erreichen. Große Squares brechen viel häufiger zusammen als kleine.
Richte den Square immer nach den Wänden aus.
Oft verschiebt sich die Ausrichtung zu den Wänden etwas. Bei einem Cast Off oder einer anderen Drehbewegung, verlieren mache Tänzer die Orientierung. Wenn der Caller promenieren läßt und dabei für die Heads oder Sides ein Wheel Around callt, dann steht normalerweise der Square anschließend nicht mehr an den Wänden ausgerichtet. Lösung: Übernimm selbst die Initiative, während der nächsten zwei oder drei Calls den Square wieder an den Wänden auszurichten. Ein Tänzer kann den ganzen Square zur Ausrichtung veranlassen, also sei du derjenige.
Wie begegnet man sich richtig?
Wann immer du mit irgendjemandem ein Pass Thru machst, passiere ihn mit der rechten Schulter, niemals mit der linken.
  Wenn du völlig im Wald stehst.
Drehe dich nicht um.
Das macht es für jemandem hinter dir schwierig, dir zu helfen. Es ist viel leichter, jemanden von hinten auf den richtigen Platz zu leiten.
Schaue in alle Richtungen, um zu sehen, wo es lang geht.
Wenn dich jemand auffordert, dich umzudrehen oder du selbst siehst, daß du es tun solltest, dann tue es. Behalte in allen anderen Fällen deine Blickrichtung bei und laß dich von jemand anderen auf Deinen Platz leiten.
Lauf nicht herum.
Bleib stehen, bis dich entweder jemand auf deinen Platz führt oder dir eine bestimmte Position zeigt. Sei nicht überrascht, wenn du diese Hilfe bekommst. Erwarte, daß man dir hilft und sei bereit, schnell darauf zu reagieren.
Bilde Lines, wenn dein Square zusammenbricht.
Stellt euch als Square auf, dann rutschen die Heads nach rechts und bilden mit den Sides normale Lines. Nun beobachte die anderen Squares. Oft bringt sie der Caller in die Position "normal Lines". Dann kann dein Square einsteigen und weitertanzen. Du höhrst vielleicht nicht mit deinem ursprünglichen Partner auf, aber das ist doch nicht die Hauptsache.
Das funktioniert nicht immer, da manchmal der Caller die Squares nicht in die richtige Position bringt, aber es lohnt sich es zu probieren. Viele Caller bringen nämlich die Tänzer absichtlich in diese Position, um sie wieder mitmachen zu lassen. Wenn du diese Gelegenheit nicht ergreifst, kannst du manchmal lange auf den nächsten Left Allemande warten.
Wie lernt man richtig?
Versuche die Definition eines Calls zu verstehen, lerne ihn nicht nur aus einer Position.
Wenn du die Definition verstanden hast, kannst du den Call aus jeder Position tanzen. Aber wenn du ihn dir nur aus einer Position gemerkt hast, bist du verloren, sobald er aus einer anderen Position gecallt wird.
Wenn ein neuer Call vorgestellt wird, wird er oft so gelehrt, daß es heißt: die Boys machen dies und die Girls machen das. Allerdings wird in der Definition eines Calls fast nie auf das Geschlecht eines Tänzers Bezug genommen, sondern sie ist meist so geschrieben, daß es heißt: die Outsides tun dies, die Insides tun das, oder links dies und rechts das. Diese Definition ist es, die du lernen mußt, nicht die spezielle Aufstellung, in der du gelernt hast.
Wenn du dir über die korrekte Definition nicht klar bist, nachdem ein Call gelehrt wurde, dann laß ihn dir vom Caller ohne die Worte Boys und Girls erklären.
Bitte sei still, wenn der Caller etwas erklärt.
Du brauchst eventuell keine Hilfe, aber vielleicht andere.
Wenn ein Caller seine Tänzer schrittweise durch einen Call leitet, dann eile seinen Anweisungen nicht vor, auch wenn du weißt, was als nächstest kommt. Das ist rücksichtslos gegenüber den Mittänzern, die diese Hilfestellung brauchen. Dies hält sie vielleicht davon ab, den Call vollständig zu verstehen und führt so möglicherweise später zum Zusammenbrechen des Squares.
Zwei Hauptgründe für Zusammenbrüche von Squares.
Unterlassen der Handfassung mit den Nebenleuten nach jedem Call, um Lines oder Waves korrekt zu bilden.
Dem Caller nicht zuhören oder ihm nicht vertrauen.

Übers.: Editor